Frauenring will Armberührungen zum Strafbestand machen

Es macht nur noch fassungslos.  Und doch hat es eine perverse Logik. Frauenministerin Heinisch-Hosek hatte durch eine klare Machtdemonstration den parteilosen und damit ohne Rückhalt dastehenden Justizminister Brandstetter in die Knie gezwungen und erreicht, dass von vielen Rechtsexperten&innen massiv abgelehnte Formulierungen im Strafrecht hinsichtlich unerwünschter Berührungen durch noch substanzlosere ersetzt worden sind. Die subjektive Wahrnehmung einer Person wurde zum Maßstab der Verurteilung einer anderen Person. Es benötigt keine Sachbeweise mehr, es genügt das Urteil eines Richtenden, der aufgrund der umfassenden medialen Beeinflussung, der Frau grundsätzlich mehr Glauben schenkt als dem beschuldigten Mann. „Warum sollte die Frau so etwas machen?“, ist die oft gehörte Frage auf die Kritik, dass eine Aussage zu einem Gefängnisaufenthalt eines anderen Menschen führen darf.
Das Falschbeschuldigungen inzwischen besonders im Scheidung- und Familienrecht zu den häufigsten und nicht bestraftesten Vergehen gehören, ist uninteressant. Menschen die zufällig weiblich geboren worden sind und dieses Verbrechen begehen, werden kaum verfolgt. Die Falschbeschuldigungen werden wenn überhaupt, äußert milde bestraft. Sogar als „lässliche Lüge“ abgetan, die Täterinnen nach Belehrung von der Polizei nach Hause geschickt, wenn sich sehr hohe Zweifel auslösende Widersprüche zeigen. Die Tatsache, dass wenn diese Lüge gelingt, meist zur sozialen Existenzvernichtung eines Menschen führt, wird dagegen ignoriert.
Nun legt der Frauenring und ihre Vorsitzende Sonja Ablinger nach:

Der Gesetzgeber verabsäumt, klar zu formulieren, dass jede Form von ungewolltem sexuell bestimmten, verbalem, nonverbalem oder körperlichem Verhalten als sexuelle Belästigung definiert wird.Juristinnen und Expertinnen aus Gewaltschutzeinrichtungen schlagen vor, die Begriffe „intensiv“ und „Geschlechtssphäre“ durch „nicht bloß flüchtig“ und „erogene Körperzonen“ zu ersetzen. „Der Schutz der sexuellen Integrität darf nicht erst dort anfangen, wo das Opfer bereits in seiner Würde verletzt wurde“, sagt Strafrechtsexpertin Katharina Beclin. Völlig ungelöst bleibt auch die Frage der verbalen Belästigung.

„nicht blos flüchtig“,  „erogene Körperzonen“, „verbale Belästigung“.   Jetzt wird es bereits unheimlich. Was bahnt sich hier an?  Soll in Zukunft jeder Kontakt eines Mannes mit einer Frau, wenn sie diesen als unerwünscht ansieht, strafbar sein?  Er berührt ihren Oberarm,  sie sieht das als erogene Zone und er ist fällig? Das ist kein Witz.  Was hindert bitte daran ein Frau, den Arm,  den Hals, die Ohren, den Unterschenkel, ja den gesamten Körper als intime Zone zu betrachten? Und jedes Stehen in der dicht gefüllten UBahn kann zum Beginn eines Albtraums für einen Mann werden, wenn er an eine psychisch kranke Frau anstreift, deren Paranoia von diesen irren Ideologen&innen befeuert wird.
Es ist höchste Zeit, dem ein Ende zu machen.  Eine reine persönliche Betrachtungsweise, die ohne Beweis bleibt, die keinerlei Zeugen hat, keine andere Grundlage besitzt als die Aussage einer Person gegen eine andere, darf nicht zur (Un)Rechtskultur werden.  Diesen Tendenzen jedes normale Rechstverständnis auszuhebeln mit dem immer gleichen Bedrohungsszenarien des „Täter Mann“, ist dringend zu begegnen. Wir haben schon mal ein „Rechtssystem“ auf europäischen Boden erlebt, dass davon geprägt war, einer Gruppe von Menschen einen höheren Wert, ein höheres Schutzbedürfnis zuzuordnen, dem anderen Gefährlichkeit zu attestieren und danach Sondergerichtshöfe nur für diese „Art“ einzusetzen. In Spanien ist es bereits Wirklichkeit.  Ist dass dann der nächste geplante Schritt in Österreich?  Wenn die häusliche Gewalt auch bei uns entgegen jeder Polizeistatistik, jeder Untersuchung als rein männlich betrachtet wird? Wenn auch bei uns ein allen Menschenrechten spottendes „feministisches“ Konstrukt „gender based“ für Gesetze herangezogen wird?

Es ist wirklich höchste Zeit für Männer Partei zu ergreifen.

Für ein faires Miteinander Gerhard Kaspar

Hier wird von einer Zeitschrift die Anleitung gegeben was als „erogene Zone“ zu betrachten ist.
http://m.heute.at/love/erotik/art23700,629335

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