Mehr Kindergärten. Bravo. Und mehr Männer auch?

Es gibt eine feststehende Tatsache. Ein Mensch hat Vater und Mutter. Eine männliche und ein weibliche Wurzel. Und es gibt seit einiger Zeit eine immer größere Zahl von Erkenntnissen, dass Väter für Kinder ebenso essentiell sind wie Mütter. Unsere Gesellschaft möchte aber auch eine gemeinsame soziale Erziehung der Kinder haben, daher gehen Kinder in Kindergärten, wo genau das passiert. Sozusagen als Substitut der Mutter wird die pädagogisch ausgebildete Kindergärntnerin eingesetzt. Das Substitut des Vaters? Fehlt.  Niemand in der jetzigen Politikerszene scheint es besonders wichtig zu finden, zu den vorhandenen weiblichen Personen möglichst viele männliche Personen anzuwerben.
Die ÖVP die sich langsam in Familienangelegenheiten als Wurmfortsatz der SPÖ entpuppt, findet auch keine Worte dafür:
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„Die ÖVP Wien hat stets darauf hingewiesen, dass die praktische Umsetzung der langjährigen Forderung nach dem Gratiskindergarten alles andere als ideal ist. Unter anderem mangelt es nach wie vor an ausreichendem Personal“

Ich bin nicht sicher, aber würde nicht die Förderung junger Männer für dieses Berufsbild etwas bewirken. Einerseits, dass Männer sich als gleichberechtigt für diese Arbeit sehen dürfen, was sich dann auch auf das Vatersein auswirken würde. Doppelresidenz wäre dann ein Standard den niemand in Frage stellen würde, bei Trennung der Eltern. Natürlich würden Männer diesen Beruf nur gern ergreifen, wenn auch sichergestellt wird, dass nicht der ungeheure Generalverdacht gegenüber Burschen, sie wären als potentiell pädophil anzusehen, weiter ungestraft in Kindergärten schwelen darf. Denn Anweisungen, dass männliche Angestellte Babys nur bei geöffneter Tür wickeln dürfen, Kleinkinder nicht mehr ohne weiblicher Begleitperson umziehen dürfen, während das umgekehrt für Frauen nicht gilt, kann man nur noch als das bezeichnen, was es ist. Purer Sexismus. Bei rund 20% weiblicher Täterschaft bei Sexualdelikten, ist jede solche Zuschreibung zu rein Mann, ein Schutz von Täterinnen per Geschlecht.
Und selbst wenn dies nicht der Fall wäre werden Männer in den Kinderpädagoischen Ausbildungen als weniger begabt betrachtet und die Note kann schon mal bei gleicher Leistung eine Stufe tiefer rutschen. Aber all das und schon gar nicht wie die immer reiner werdende Frauendomäne etwas , nur wenig geschlechtergerechter gestaltet werden kann, interessiert Stadtrat Manfred Juraczka von der ÖVP. Nur wie dieser Missstand noch weiter ausgebaut werden kann.  Denn weder SPÖ, noch ÖVP, noch Team Stronach, NEOS, die Grünen oder die FPÖ sehen im extremen Männermangel im
Bereich der Kinderbetreuung ein Problem. Warum auch, es sind ja blos die männlichen Kinder die ständig in der Bildung zurückfallen. Die Mädchen überflügeln die Jungs, weil sie offenbar „das intelligentere Geschlecht“ sind. Mit einer klimatischen, durch den fast ausschließlich nur noch vorhandene Betreuung durch Frauen bis bald bis zur Matura, bedingten Diskriminierung hat das nichts zu tun, wie?
Wenn hier nicht bald ein Umdenken kommt, die Bedürfnisse aller Kinder gleichwertig angesehen werden, dann wird eine ganze Generation männlicher Kinder einer völlig irren Geschlechterideologie geopfert.

Deswegen ist es höchste Zeit für Männer Partei zu ergreifen.

Für ein faires Miteinander Gerhard Kaspar

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