#GenderDieGap oder Sollen wir den Schwachsinn der Genderirren nachmachen?

Das wäre mal was, wenn man einen umgekehrten „Feminismus“ predigen wollte. Weil solche Gap`s sind gerade voll im Trend. #GenderPayGap, #GenderPensionsGap,  #GenderIrgendwasGap.  Und hier endlich mal was zum Zurückschlagen für alle die den Geschlechterkampf weiter anheizen wollen.
Festhalten. Hier kommt der #GenderDieGap   (bitte twittern, facebooken, googleplusen, shitstormen, instagrammen, bloggen und in allen sonstigen Richtungen künstlich empören)
Die MA15 in Wien hat vor Männern wie Frauen das Erleben von rund 2 gesunden Lebensjahren mehr bis 2025 ermöglichen wollen. Ist das nicht toll?  Aber müsste dann nicht aufgrund der Gleichstellungs-Maxime das volle Schwergewicht und das meiste Budget für Männergesundheit ausgegeben werden? Denn da durchschnittlich Männer in Österreich ca 5 Jahre früher sterben ( Männer: 78,0 Jahren, Frauen: 83,3 Jahren ) müsste doch dieser #GenderDieGap zuerst vermindert werden. Ansonsten würde ja nur wieder diese Ungleichheit ausgebaut und nicht reduziert.
Also ist eine extreme Anstrengung der MA15 in Richtung Verringerung der Männersterblichkeit zu erwarten. Ein Großteil des Budget wird sicher für das verwendet, wenn sie den Gedanken der Gleichstellung tatsächlich so ernst nehmen. Oder? Übrigens ist auch die Suizidrate von Männern dreimal so hoch wie die von Frauen. Auch diese Tatsache ist ein Teil dieses starken Unterschiedes. Und auch gegen diesen müsste massiv vorgegangen werden.
Seltsamerweise wird das Geld aber nur für Frauen ausgegeben. Ist das einen Shitstorm wert?  Machen wir jetzt eine „GenderDieGap“ Empörungswelle?  „Wie kommen die Frauen dazu uns Lebensjahre zu wegzunehmen?“ „Warum müssen Männer früher sterben?“  „Die Schuld der Frauen am frühen Tod der Männer“.  Schlagzeilen ohne Ende.

Nein. Eine Umkehrung des derzeit grassierenden Geschlechterirrsinn wäre nur wieder politischer Irrsinn. Überlegen wir uns lieber wie wir die Lebenserwartung aller Menschen verbessern, wie wir die Stressbelastung gesamt verringern können. Geschlecht sollte da nur eine sehr zweitrangige Rolle spielen. Reine Frauenprogramme allerdings sind zumindest Kritik wert, eine Beendigung geschlechtsexklusiver Geldverteilung ist energisch zu fordern.  Denn wenn Großteil des Steuergeldes nur für ein Geschlecht reserviert wird, obwohl es eigentlich länger lebt, stellt sich schon die Frage, ob das geschlechtergerecht ist.

Für ein faires Miteinander  Gerhard Kaspar

https://i0.wp.com/www.med-in-mainz.de/startseite-wAssets/img/fachbeitraege/warum-sterben-maenner-frueher/weblication/wThumbnails/todesursachen-d9076dc02584bee41cb8c16a1c888f5e.jpg
Bildquelle: http://www.med-in-mainz.de/startseite/med-news/med-fachbeitraege-meldungen/warum-sterben-maenner-frueher-als-frauen.php

Advertisements

Ein Kommentar zu “#GenderDieGap oder Sollen wir den Schwachsinn der Genderirren nachmachen?

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s