Feminismus ist für alle da?

Martin Dormig’s ironische Anmerkungen zu Geschlechterfragen sind Kult. Daher in einer neuen Rubrik hier in loser Reihenfolge, samt Gedanken dazu.  Im Original:  “Always about you”.
HundNKatz_Immer_nur_um_dich_2015-10-08

Mein Kommentar dazu:
Feminismus ist laut dem Merriam Webster Dictionary auf dem sich Anhänger dieser Überzeugungen berufen: „the belief that men and women should have equal rights and opportunities“ (der Glaube, dass  Männer und Frauen die gleichen Rechte und Möglichkeiten haben sollten). Auf diesen Satz verweist man gern um zu beweisen, dass diese Lehre für alle etwas ist und besonders um Männer zu veranlassen bei der Bewegung mitzumachen.
Aber es gibt noch einen zweiten Satz, der lautet: „organized activity in support of women’s rights and interests“ ( organisiertes Handeln zur Unterstützung der Frauenrechte und -interessen ) und der macht klar, warum es tatsächlich geht.
Die Bewegung und das ist auch gar nicht zu kritisieren, kümmert sich allein um Frauen. Was Frauen nützt, wovor Frauen geschützt werden sollten, was Frauen und Mädchen zu besserem Leben verhilft. Es ist nicht Teil dieser Bewegung sich um Probleme und Nöte von Männern auch zu kümmern.  Aber wie Martin im Comic so treffend anführt, geht es nicht um Gleichberechtigung aller. Wenn Feminismus für alle wäre, dann würde das kein Problem darstellen. Jedoch egal was man anführt, häusliche Gewalt oder Missbrauch von Frauen,  Wehrdienst nur für Burschen, Bildungsbenachteiligung der Jungen oder das unsägliche Thema Beschneidung männlicher Kleinkinder, alles ist kein echtes Thema, weil es die Probleme von weiblichen Menschen kleinreden würde.
Am Ende ist die Sache einfach.  Feminismus ist Gleichstellung und Schutz der Frau. Punkt. Ob  Gleichstellung und Schutz die Menschenrechte für Männer mindert oder sogar abschafft ist egal. Im exklusiven Blickpunkt stehen Frauenrechte von Babys bis zur Greisinnen.

Aber letztlich gibt es keine Frauen- oder Männerrechte.  Es gibt nur Menschenrechte. Die haben keine Hautfarbe, keine Herkunft und auch kein Geschlecht und sind unteilbar.  Feminismus beachtet nur eine Hälfte der Menschheit. Für Gleichberechtigung braucht es die Ganze.

Für ein faires Miteinander Gerhard Kaspar

Kontakt:
Tel.: +43 664 532 01 81
Email: gerhard.kaspar@maennerpartei.at
Twitter: @GerK_HuMan
Facebook: gerhard.kaspar.1

 

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