Haben Männerrechtler nichts Besseres zu tun?

Martin Dormig’s ironische Anmerkungen zu Geschlechterfragen sind Kult. Daher in einer neuen Rubrik hier in loser Reihenfolge, samt Gedanken dazu.  Im Original:  “Nothing better to do”.
HundNKatz_Nichts_besseres_zu_tun_2015-11-25_k
Mein Kommentar dazu:
Sehr viele Feministen erheben die gleiche Anklage.  Männerrechtler wären unnütz, sogar schädlich, weil sie statt wirklich was für Männer zu tun, sich am Feminismus abarbeiten würden. Aber wie im Comic sind die gleichen Menschen die ersten, die aufschreien wenn etwas für Männer getan wird. Eine Gleichstellungsbeauftragte in Deutschland wollte ihren Auftrag ernst nehmen und für Männer und Frauen tätig sein, nahm sich auch um Probleme an, die spezifisch männlich geborene Menschen treffen. Naturgemäß vernetzte sie sich zu diesem Zweck mit Organisationen wie MANNdat und AGENS, die bereits intensiv auf diesem Gebiet tätig waren. Nicht anders als es andere Gleichstellungsbeauftragte mit feministischen Vereinen, sogar mit sehr radikalen frauenrechtlerischen Splittergruppen, gemacht haben um möglichst breite Unterstützung  für die Probleme des weiblichen Geschlechts zu erreichen. Diese Frau wurde von ihrem Posten entfernt und eine der Begründungen war, dass ihre Bemühungen auch auf Benachteiligungen von Männern Rücksicht zu nehmen, die Anstrengungen gegenüber Frauen vermindern würde.  Deswegen wurde sie dann ihres Postens enthoben.
In Deutschland haben nur Frauen passives und aktives Wahlrecht für diese Position  Dies wird so argumentiert, daß Frauen strukturell diskriminiert werden. Der Beweis sei die Unterrepräsentation in vielen Berufen und Positionen.  Die krasse Unterrepräsentation von Männern im Bildungs- bzw. Erziehungsbereich ist aber kein Beweis, dass es bei Männer auch so wäre.  Und der Grund? Weil Männer ja nicht strukturell diskriminiert sind. Alles klar?

Derartig einseitig arbeitet dieser Feminismus und behauptet dennoch für alle ein Gewinn zu sein.  Diese Heuchelei ist es, die hier Martin mit seinem Comic so punktgenau aufs Korn nimmt. Mit vollem Recht.  Und schon wieder wurde auch hier über „Feminismus gelästert“ statt was getan.  Ärgerlich. Aber es ist schwer etwas konkret zu ändern, wenn man nicht mal dafür gewählt werden darf.  Diese Erfahrung mussten schon Frauen vor 100 Jahren machen.

Für ein faires Miteinander Gerhard Kaspar

Kontakt:
Tel.: +43 664 532 01 81
Email: gerhard.kaspar@maennerpartei.at
Twitter: @GerK_HuMan
Facebook: gerhard.kaspar.1

 

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