Jeannette Hagen „Die verletzte Tochter“: Väterentbehrung eines Kindes

Das Buch „Die verletzte Tochter“ von der Autorin Jeannette Hagen hat einen großen Eindruck bei mir hinterlassen.  Als ich es zuklappte, war ich sehr berührt von der Geschichte von ihr und der Abweisung die sie durch ihren Vater erlebt hatte.  Es war anfangs schwer den parteiischen Reflex zu unterdrücken, zu hinterfragen, was denn die Mutter von ihr gemacht hat,  damit der Vater nichts von seinem Kind wissen wollte. Aber nachdem ich den Anfang dann nochmal gelesen hatte, musste ich mein Vorurteil beiseite legen. Dieses Kind war ein Kind aus einer Affäre und der Vater wollte von der Frucht dieses Seitensprungs nichts wissen. Er lehnte es von Anfang an ab, verweigerte den Kontakt. Wenn überhaupt eine Art von Entlastung seiner Person möglich ist, dann ist es die vage Möglichkeit, dass hier seine Ehefrau den Mann vor die Wahl stellte, sich vorm Kind fernzuhalten oder selbst alles zu verlieren. Aber dies könnte nur Jeannette’s Mutter aufklären. Im Buch gibt es dazu nur wenig Anhaltspunkte.

Also bleiben wir bei den Fakten. Sie erfährt erst spät, dass es nicht ihr echter Vater ist, der sie aufgezogen hat.  Und in einer sehr dramatischen Situation.  Danach war ihr bewusst, dass es hier einen Menschen gab, der eine ihrer Wurzeln darstellte, aber sie machte sich nicht auf die Suche, sobald sie konnte.  Warum bleibt auch etwas im Dunkeln.  Denn es klingt fast wie eine Entschuldigung, die sie zwar nicht nötig hat, aber dennoch durchklingen lässt, wie sie ihren ersten Kontaktversuch mit 25 Jahren beschreibt. Ihr eigenes Kind hatte eine Krankheit und sie will den Vater sprechen, damit geklärt wird ob es eine Erbkrankheit sein  könnte. Gleichzeitig beschreibt sie die inneren Kämpfe die sie von diesem Schritt in der Vergangenheit abgehalten haben.  Später sucht sie ihren Vater direkt auf und erlebt brüske Abweisung und beendet damit ihre Versuche die Vaterentbehrung auf diese Weise zu beenden.  Mit einer Art Wiederauferstehung, nachdem sie endlich die vergeblichen Anstrengungen aufgeben kann, sich endgültig von der Sehnsucht löst, sich eine Freiheit von der Wurzel Vater erarbeitet, endet das Buch.

Aber jeder Teil der Suche nach dieser Freiheit, wird begleitet von einer sachlichen Aufarbeitung des Themas und der jeweiligen Kapitelüberschrift. Mit großer Genauigkeit und sehr vielen Quellen nähert sich die Autorin von allen Seiten dem Problem. Und was bei dieser Vorgeschichte etwas überrascht, es wird nicht an Kritik an einem Mütterkult gespart.  Jener Teil einer falsch verstandenen Frauenbewegung, der eine Mutter-Kind Einheit propagiert, bei der ein Vater bestenfalls ein Helferlein sein kann, aber niemals gleichwertiger Partner, dem stellt sie ein klares „NEIN“ entgegen. Erzwungene Väterentbehrung sieht sie als  Verbrechen am Kind.  Es werden verschiedenste Studien als Beleg gebracht, wie schädlich es ist, Väter aus dem Leben der Kinder zu werfen. Es wird auch schonungslos die Wirkung auf Kinder, besonders auf Töchter untersucht, wie weit sich dieser Verlust von Vater im Leben des erwachsen werdenden Menschen, der Frau und ihren Beziehungen und Beschränkung von Möglichkeiten widerspiegelt. Auch die Söhne werden keinesfalls ignoriert, sondern auch deren fehlender Vaterbezug genauso stark thematisiert, wie der zur Tochter.

Ein Teil des Textes allerdings hat mich etwas ratlos zurückgelassen. Es sind eindeutige Bezüge zu feministischen Thesen vorhanden, etwa wenn sie vom Mythos des „weniger Gehalt bei gleicher Arbeit“ schreibt oder sich darauf bezieht, wie Mädchen daran gehindert werden vom „Patriarchat“ wagemutig, durchsetzungsfähig und aktiv unternehmend zu sein, weil diese als „männliche“ Eigenschaften deklariert sind. Und gleichzeitig wird von den „männlichen“ Eigenschaften gesprochen, die ein Kind vermisst, wenn der Vater nicht da ist.  Durchsetzungsfähigkeit, Wagemut und aktives Unternehmertum.  Ähnliche Widersprüche finden sich in einigen Passagen in denen sie Männlichkeit und Weiblichkeit beschreibt, sich mit der Geschlechterpolitik befasst.

Aber dies ist wirklich die einzige Kritik die ich an dem Buch anzubringen habe und tut der Gesamtwirkung keinen Abbruch.  Daher ist es von mir uneingeschränkt jedem Elternteil zu empfehlen, der sich auch nur mit dem Gedanken trägt, den anderen Elternteil loswerden zu wollen, weil man glaubt damit für das Wohl  des Kindes das Beste zu tun oder sich dem Kind gar nicht nähern will, weil man denkt dies würde das eigene Leben unzumutbar beeinträchtigen. Beides ist gegenüber dem Kind ein schweres Vergehen. Zwar wird unvergleichlich öfters Entfremdung betrieben (in der großen Überzahl von Frauen), aber auch das Zurückstoßen von Kindern ist Realität (dies dann meistens von Vätern).  Beides lässt dann schwer verwundete und tief verletzte Kinder zurück.  Töchter und Söhne. Auch für diese Menschen ist dieses Buch ein Pflaster für die Seele, finde ich.

Für ein faires Miteinander Gerhard Kaspar

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Bildquelle: http://www.morgenpost.de/berlin/article205618459/Berlinerin-sucht-ihren-Vater-und-wird-enttaeuscht.html

Die Weihnachtsgeschichte (in heutiger Fassung)

Und es begab sich zu der Zeit, dass ein Kind geboren wurde im Lande Israel in der Stadt Bethlehem.  Es  fand sich keine Herberge und so wurde es in einem Stall auf die Welt gebracht und in eine Krippe gelegt.  Maria war die Mutter und Gott der Vater.  Und die Engel jubilierten im Himmel ob der Geburt des himmlischen Kindes auf Erden. Hirten und Weise aus dem Morgenland kamen das Kind zu ehren.

Da sprach Gott zu Maria aus der Höhe: Du hast unser Kind, den Messias auf die Welt gebracht, es liegt nun friedlich in der Krippe und ich würde es gern mit meiner Anwesenheit erfreuen.
Maria: Das geht heute ganz schlecht. Weist du Josef sieht das nicht so gerne und außerdem hat der Junge etwas erhöhte Temperatur.
Gott: Wie? Was soll das? Ich würde gern mich meinem Kind zeigen, auf dass es sieht wer sein Vater ist.
Maria: Bitte versteh, ich möchte, dass du dich nicht so einmischt in unsere Erziehung. Nicht ganz so präsent bist. Es soll schließlich zu seinem sozialen Vater Josef eine gute Beziehung von Anfang an aufbauen.  Lass uns nach den Feiertagen darüber reden.
Gott: Aber du weist schon, dass NUR ich sein Vater bin?
Maria: Ja klar. Und? Das geht heute nicht, habe ich gesagt.
Gott: Aber ich bin GOTT!
Maria: Und ich mein Freund, bin DIE MUTTER! Ich habe NEIN gesagt. Halt dich fern von MEINEM Sohn!

(*** Gott geht wieder und feiert das erste Weihnachten allein. Und auch alle folgenden Jahre, denn jedes Jahr am 24. Dezember wenn der Geburtstag ist von Gottes Sohn, geht es gerade nicht.
Sie ist die Mutter. Er ist nur der himmlische Vater. Da ist auch Gottes Macht zu Ende. ***)
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Bildquelle: http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/religion/muttergoettin-thema-100.html

Alle Vätern die heute Weihnachten wie alle Jahre wieder allein feiern werden, weil die zugehörigen Mütter der Kinder finden sie sind gottgleich und können alles bestimmen, gewidmet. Euch wünsche ich, dass bis zum nächsten Fest ein heiliger Geist diese Frauen zur Einsicht gebracht hat.

In diesem Sinne euch ein gesegnetes Fest und ein baldiges Wiedersehen mit eurem Kind.

Internationaler Männertag und Toilettentag. Die UNO findet das gleicht sich!

Internationaler Männertag‬.  Und internationaler Tag des ‎WCs‬. Symptomatisch was? Die UN-Behörde sah offenbar keinerlei Grund diese beiden Tage nicht auf einen zu legen. Stellen wir uns für einen kurzen Moment vor, dass wäre beim internationalen Tag der Frauen am 8. März der Fall, die UN würde an diesem Tag Toilettenprobleme propagieren wollen. „MEGA-‪‎Shitstorm‬“ wäre ein Hilfsausdruck.

Aber bei Männer ist das schon so ok. „Männer sind wie WCs, die guten sind vergeben die andern sind beschissen“ Passt doch, nicht? „Ironic misandry“ ist immer mehr gesellschaftsfähig, daher sollte man das nicht so eng sehen, mit dem Klo+Männertag. Aber lassen wir uns zufällig männlich geborene Menschen (JA, liebe Geschlechterideologen&innen, Männer sind auch Menschen) die Laune nicht verderben. Heute ist #InternationalMensDay‬ und da dürfen wir auch mal über uns selbst lachen.
Dass aber viele Männer und Frauen es wieder für richtig halten werden auch an diesem Tag wieder auf die „patriachale Unterdrückung der Frauen durch die Männergesellschaft“ hinzuweisen ist die übliche „feministische“ Dauerempörung die den meisten Leuten langsam am Hintern vorbeigeht und auf die die meisten normal denkenden Leute bereits einen großen Haufen setzen. Womit wir wieder bei der ‪‎Toilette‬ sind und beim Männertag.

Deswegen, lasst uns auch ab und zu mal hoch leben.  Männliche Kinder die aufwachsen, sollten nicht das Gefühl haben, dass sie Abkömmlinge von Menschen zweiter Klasse sind.  Oder die Kloschüssel mehr Aufmerksamkeit bekommt als die mehrfach höhere Suizidrate bei Männern gegenüber Frauen.
Wir Männer haben auch ein Herz, dass sich freuen und eine Seele, die zu Tode betrübt sein kann.
So wie alle Menschen. Macht das wenigstens an einem Tag sichtbar.  ‪#‎HappyMensDay‬

Für ein faires Miteinander Gerhard Kaspar

Hinweis:
https://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_M%C3%A4nnertag   1999 eingeführt
https://de.wikipedia.org/wiki/Welttoilettentag   2001 eingeführt, 2013 international auf 19. 11 festgelegt
http://derstandard.at/2000025847475/Welttoilettentag-46-stille-und-nicht-ganz-so-stille-Oertchen-aus
Toilettentag_Männertag_Mensday_MenDay
Kontakt:
Tel.: 0664 532 01 81>
Email: gerhard.kaspar@maennerpartei.at
Twitter: @GerK_HuMan
Facebook: gerhard.kaspar.1

Gender-Pay-Gap ist der Mythos. Pflegestreik ist die Realität!

Nirgendwo anders als im Pflegebereich wird so sichtbar, was die wahren Ursachen des sogenannten „Gender-Pay-Gap“ sind.  Denn in anderen Bereichen verstecken sich die Faktoren zur Unterbezahlung von vor allem von Frauen gewählten Berufssparten in komplexen Zusammenhängen. Hier aber wird es offensichtlich, was die Ursachen sind.
Wer mit Maschinen arbeitet, wird wenig Probleme haben, diese stillzulegen und für mehr Lohn und Gehalt auf die Straße zu gehen. Die Arbeitgebenden wissen das nach den vielen harten Arbeitskämpfen inzwischen und haben sich bereits seit Jahrzehnten darauf eingestellt. Es werden Verhandlungen geführt und dann Lohnerhöhungen beschlossen.  Der Pflegebereich betreut aber keine Maschinen, er kümmert sich um das Gesundwerden von Menschen. Es geht um die Betreuung von Kranken. Das ist anders. Maschinen kann man allein lassen, sie werden weder jammern noch leiden. Es besteht keine Gefahr, dass ein Computer vor dem kein Mensch sitzt, kollabiert oder sogar stirbt, weil niemand da ist. Menschen sind da anders.
Pflegekräfte wissen das, die Arbeitgebenden ebenfalls. Sie brauchen diesen Menschen nicht das bezahlen, was sie eigentlich verdienen müssten. Also tun sie es auch nicht. Jetzt gehen wieder einmal zehntausende Pflegende auf die Straße und wollen bessere Bedingungen, mehr Pflegefachkräfte sollen sich um weniger Kranke kümmern können, weil damit mehr Menschen schneller gesund werden könnten. Aber sie werden wieder auf eine Betonmauer stoßen, der Ignoranz und Abwehr.
Feministen&innen laufen Sturm um den sogenannten Gender-Pay-Gap anzuprangern. Jedes Jahr führen sie Klage, dass gesamt Frauen weniger Brutto verdienen als gesamt alle Männer. Sie fordern Irrsinniges, wie eine Männersteuer um das zu ändern. Auch die SPÖ-Frauen, die Grüninnen und andere Frauenorganisationen von Parteien stehen voll hinter dem Kampf Frauen mehr sogenannte „Lohngerechtigkeit“ zu verschaffen.
Aber keine der von SPÖ, Grüne geführten Stadt-, Land- oder Bundesregierungen erhöht das Pflegebudget, sodass diese frauendominierten Berufe ein höheres Gehaltsniveau erhalten.  Statt dessen werden Männer pauschal beschuldigt die Arbeit von Frauen nicht zu würdigen. Ihnen bewusst die gerechte Bezahlung vor zu enthalten. Aber wo sind die Erhöhungen der Löhne in den öffentlichen Spitälern für die Pflege, wo sind die leistungsgerechten Gehälter für Pflegende? Österreich könnte mit einem Schlag den „Gender-Pay-Gap“ stark verringern, wenn sie diesen Menschen die für unsere Verletzten, Kranken, Leidenden und Sterbenden sorgen das geben würden, was sie verdienen.
Aber es ist soviel einfacher, immer nur die Männer verantwortlich zu machen für Ungleichheiten. Aber es wäre deutlich besser, jene zu unterstützen die Gleichberechtigung für alle wollen, die keine ideologischen Scheuklappen aufhaben.  Die für ein faires Miteinander von Frauen und Männer eintreten, auch dort, wo Männer nicht die Hauptleidtragenden sind.

Für ein faires Miteinander  Gerhard Kaspar

Hinweise:
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150903_OTS0193/5-september-care-revolution-wien-ruft-zur-demonstration-auf

http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/pflege/article/888521/charite-pflegestreik-klinik-ausmass-aktion-besorgt.html

http://derstandard.at/2000022783515/Entwurf-fuer-neues-Pflegegesetz-weiter-umstritten

https://i0.wp.com/i.ytimg.com/vi/qHbgf69wMlY/maxresdefault.jpg
Bildquelle: YouTube: „CARE Revolution Pflege am Boden Aktion Wien“

Gendern ist Glückssache bei Wiener SPÖ Presseaussendungen

Liebes Wiener-SPÖ-Presseteam!
Es ist tatsächlich nur eine Kleinigkeit und es ist auch sicher nicht sinnvoll, sich auch nur mehr als diesen Beitrag lang damit aufzuhalten, aber es zeigt WIE unsinnig dieses Gendern ist. Denn offenbar fällt es sogar einem Profi-Team wie ihrem schwer zu bemerken, wenn sie manche Worte mit Binnen-I versehen und manche nicht. Frauenbeauftrage Sandra Frauenberger mag Zeit und Budget haben sich um solche „Probleme“ anzunehmen und Vollzeitkräfte die von Steuergeldern der Wiener Bürgerschaft bezahlt werden, daran arbeiten zu lassen „Frauen sichtbarer zu machen“, richtig Politikmachende allerdings haben diese nicht.
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150921_OTS0113/haeupl-am-meisten-freut-mich-das-urteil-der-wienerinnen-und-wiener
„Vom Mitsingen und Schunkeln konnten sich die Gäste bei spektakulären sportlichen Vorführungen der TurnerInnen des WAT und ASKÖ Brigittenau erholen. Höhepunkt war für viele Besucherinnen jedoch auch dieses Mal wieder der Besuch von Bürgermeister Dr. Michael Häupl, unter dessen Ehrenschutz die Veranstaltung stand“
MPartei_APA_BinnenI_vergessen_SPÖ

Oder sind tatsächlich nur Frauen bei „Musik in Rot-Weiß-Rot“ gewesen?  Dann allerdings ist dies unklar: „Udo Wenders gemeinsam mit einem Mann aus dem Publikum ein Duett singt,“

Vielleicht überdenken sie nochmal ihre Haltung zum Gendern oder sie gendern konsequenter. Z.B.: dann  auch BetrügerInnen, FaschistInnen, TerroristInnen, MörderInnen, TäterInnen usw.  Denn nur dort zu gendern wo man einen positiven Eindruck erwecken kann, aber im Übrigen dann nur die „nur Männer meinende“ Form zu verwenden, macht einen recht manipulativen Eindruck. Und das Binnen-I in einem Wort total zu vergessen, macht das Lesen ihrer Meldungen nicht einfacher.

Am sinnvollsten und am meisten kostensparend liebe SPÖ, wäre es aber die Sprache zu verwenden, die bis zu dem Zeitpunkt an dem Geschlechterverirrte angefangen haben große Is in Wörter einzufügen, mit „Bürger“ alle gemeint hat und jemand der ausdrücken wollte, dass diese Gruppe nur Männer beinhaltet, ein „männliche“ hinzufügen musste.

Für ein faires Miteinander  Gerhard Kaspar

 

P.S:  Liebe Sandra Frauenberger, sie können mir das sicher sagen. Wie spricht man ein Binnen-I korrekt aus, damit es nicht als rein weibliche Form gehört wird?  Oder wissen sie was?  Es interessiert mich gar nicht. Jede Auseinandersetzung zu Gender-Schwachsinn ist reine Verschwendung.

SPÖ: Bei Wegweisung sind Besitzverhältnisse und Unschuldsvermutung irrelevant!

Das Wegweiserecht sei vorbildhaft in Österreich, meinte Parlamentspräsidentin Bures bei einem Treffen mit Amtskolleginnen in New York. Dabei gelte „Wer schlägt, der geht“, die Besitzverhältnisse dabei seien irrelevant, erklärte sie in einer Presseaussendung.
Offenbar irrelevant ist auch, ob und wer geschlagen hat. Wenn die Polizei kommt, wird im Zweifel der Mann aus der Wohnung gewiesen. Dieser Zustand kann dann auch beliebig verlängert werden. Außerdem gilt der Mann ab diesem Moment als Gewalttäter. Und sein Besitz gehört faktisch nicht mehr ihm. Ob er wirklich Gewalt ausgeübt hat, oder ob die Frau die Täterin war, spielt keine Rolle. Auf dem Zivilrechtsweg kann er dann viel später, falls er genügend Geld hat, versuchen, dies umzukehren. Sollte er doch über unzureichende Mittel verfügen, sind die gesellschaftliche Brandmarkung und der soziale Absturz vorprogrammiert.

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Die Nationalratspräsidentin erläuterte gegenüber ihren Amtskolleginnen die umfassenden gesetzlichen Regelungen in Österreich, wobei sie vor allem auf das seit 1997 geltende Gewaltschutzgesetz und das Wegweiserecht hinwies. Dabei gelte „Wer schlägt, der geht“, die Besitzverhältnisse dabei seien irrelevant, erklärte Bures, die diesen rechtlichen Rahmen als eine „unerlässliche Grundlage für den Kampf gegen Gewalt an Frauen“ bezeichnete.

Es gibt derzeit keinen gefährlicheren Ort mehr für die Existenz eines Mannes als das eigene Heim, wenn er es mit einer Frau teilt. Soweit haben diese Geschlechterrassisten es bereits gebracht. Gezielter kann man Männer und Frauen nicht auseinander treiben und gegeneinander aufhetzen, als Frauen einzureden, dass jeder Mann ein potentieller Vergewaltiger und Schläger ist, die Ehe der gefährlichste Ort für sie wäre, und Gesetze zu schaffen, die Männer vollständig entrechten könnten, sobald sie mit einer Frau zusammen leben. Jungen Männern müsste man, wäre es nicht so bizarr, dringend empfehlen, keine Beziehung mehr einzugehen, da dies ihr Leben sehr schnell ruinieren kann.

Statt aber solche Ratschläge zu geben, sollte man fordern, dass jede Wegweisung angezeigt werden muss. Es ist innerhalb sehr kurzer Zeit von einem Schnellrichter eine Täterschaft festzulegen. Und wenn diese fälschlich dem Mann zugeordnet wurde, obwohl die Frau die Gewalttat verübt hat, ist die Wegweisung sofort rückgängig zu machen und die Täterin aus dem Haus/der Wohnung zu weisen. Ebenfalls ist bis zur Feststellung der Täterschaft keine Maßnahme erlaubt, die eine Vorverurteilung darstellen würde. Daher hat jede Person, die im Frauenhaus Zuflucht sucht, zuerst eine Anzeige gegen die Person zu erstatten, vor der sie geflüchtet ist.
Mit diesen beiden Gesetzesänderungen ist eine faire und ausgewogene Schutzregelung für beide Seiten gegeben. Sowohl gegen Gewalt als auch gegen Falschbeschuldigung. Denn, erweist sich die Anzeige als gegenstandslos, wird auch das statistisch erfasst und es wird dadurch schnell klar werden, wie das einseitige Bild der „Männergewalt“, vom Frauenministerium propagiert, zustande kommt.

Für ein faires Miteinander Gerhard Kaspar

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Bildquelle: http://www.soaktuell.ch/index.php?page=/news/kantonspolizei-solothurn-geht-unter-die-filmemacher-_18116

Kein Halbe/Halbe! Regierung bleibt bei Sorgemutter-Ernährervater Modell

Kein Halbe/Halbe! Regierung bleibt beim Sorgemutter/Zahlvater-Modell!

Unsere Familienministerin Karmasin möchte einen fairen „Partnerschaftsbonus“ in einer bestehenden Beziehung einführen. Allerdings scheint sie auf erbitterten Widerstand von Heinsch-Hosek und Co. aus der SPÖ sowie aus den eigenen Reihen gestoßen zu sein. Eigentlich war zu erwarten, dass, wenn schon großzügig der Prozentanteil der Beteiligung für die Inanspruchnahme nach oben geschraubt wird, dann ein 50/50 im Sinne einer modernen gleichberechtigten Partnerschaft vereinbart worden wäre. Aber das war nicht der Fall. Es wurde 60% Mutter/40% Vater. Warum das so sein soll, bleibt völlig unklar.
Die wahrscheinlichste Erklärung ist, dass damit gesichert werden soll, dass in keinem Fall ein Halbe/Halbe-Modell tatsächlich entstehen darf, da dies für die Obrigkeit finanziell unattraktiv ist. Somit bleibt es, auch im Falle einer Trennung, für die Richterschaft weiterhin Standard, der Mutter die Kinder zu geben, den Unterhaltstransfer zu ihr durchzuführen und über die Gewohnheitsregel ihr die Hauptobsorge zu übertragen. So gesehen wird die tatsächliche Durchführung eines 50/50-Modells bei einem Auseinandergehen der Eltern erheblich erschwert, da nach wie vor nur ein Elternteil, meistens die Mutter, mit der Hauptlast der Kinderbetreuung beauftragt wird.
Da alles (fast) beim Alten bleibt, kann das Frauenministerium auch weiterhin Werbung verbreiten, in der Männern generell unterstellt wird, dass sie keine Lust auf Karenz hätten und unverantwortlich die Mütter im Stich ließen. Man fordert zwar Halbe/Halbe, es bleibt aber bloß bei einem Lippenbekenntnis. Heuchelei, als Markenzeichen der jetzigen Koalition. Ich fordere daher die Ministerin Karmasin auf, nicht auf halbem Wege stehen zu bleiben und für ein wirkliches Halbe/Halbe zu sorgen. Sowohl während der Beziehung als auch danach. #fairist5050

Höchste Zeit, endlich Partei für die Karenzväter zu ergreifen. Höchste Zeit für einen Wechsel in der Familien- und Geschlechterpolitik.

Für ein faires Miteinander  Gerhard Kaspar

Hinweise:
http://orf.at/stories/2295810/
https://www.parlament.gv.at/SEC/Zustimmen.shtml?inr=66&ityp=BI&gpCode=XXV
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